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20 Jahre Leschitzki



20 Jahre Leschitzki
Winfried Leschitzki feiert Firmenjubiläum

„Wenn ich nichts wage – dann kann ich auch nichts gewinnen“, so umreißt der Greifswalder BMW-Händler Winfried Leschitzki seine Lebensmaxime. Vor fünfzig Jahren in Hinrichshagen geboren, wurden ihm wohl viel Gutes, wie Risikobereitschaft und Führungsstärke, Weitsicht und Bescheidenheit, überhaupt alle Vorzüge für einen erfolgreichen Hanseatischen Kaufmann in die Wiege gelegt. Charaktereigenschaften, die er an seine Kinder Madeleine, gestandene Verkaufsleiterin für Neuwagen, Sohn Sebastian, Werbedesigner und gegenwärtig Verkaufsleiter für Gebrauchtwagen sowie der jüngsten Tochter Anne-Kathrin, Gymnasiastin und zeitweilige Praktikantin im Autohaus, weiter gab.


Alles begann 1987 in dieser Garage.

Mit einer starken Frau an der Seite wie seine Barbara, konnte Winfried Leschitzki schließlich die Autohäuser an der Greifswalder Automeile und am Wolgaster Fuchsberg zu etablierten Mittelstandsbetrieben führen. Und sein Slogan „Stark für Vorpommern“ verdeutlicht letztendlich, dass heute immerhin 70 Mitarbeiter, darunter 16 Lehrlinge, bei ihm in Lohn und Brot stehen, in einem Betrieb, der für seine Leistungen mehrfach zertifiziert und ausgezeichnet wurde.
„Schon die Schulzeit, als meine Klasse immer wieder umziehen musste, stärkte meinen Willen, trotzdem Ziele zu erreichen.“ Leschitzki lacht, wenn er erzählt, dass er entgegen dem Willen seiner Eltern - und Dank der Überzahl an Bewerbern, 1973 nicht bei RFT künftiger Fernsehmechaniker wurde, sondern beim Auto-Service Dust die Kfz-Lehre begann. Die Facharbeiterprüfung legte er vorzeitig ab. Nach dem Armeedienst berief ihn Meister Dust zum Lehrfacharbeiter, delegierte ihn 1979 zum Meisterstudium. Des Tags schraubte Kfz-Schlosser Leschitzki an Trabis, Wartburgs und Dacia, des Abends büffelte er. 1981 hielt er den Meisterbrief in der Hand und mußte hinterm Tresen wegen fehlender Teile die Kunden hinhalten. „Das hieß langfristige Termine, ohne Garantie, dass die Teile auch kommen.
Das war nicht berauschend“, erinnert er sich. Mitte der 80er machten Schlagworte wie Bevölkerungsbedarf und Konsumgüterproduktion die Runde. Da nutzte Leschitzki die Gunst der Stunde, beantragte die Gewerbegenehmigung und eröffnete 1987 in seiner Hinrichshäger Garage eine Autolackiererei. Der Einmannbetrieb flutschte sozusagen, expandierte sagt man heute. Der Kfz-Meister brauchte aber den Lackierer-Nachweis. Wieder büffeln, lackieren und tonnenweise Braunkohle schippen, weil Lack nicht nur Papiere braucht, sondern auch Wärme. Die Wende. Vom ersten Westgeld Kauf einer Ölheizung und Spritzkabine. Doch seine Mitarbeiter, einschließlich Bruder Reinhard, mussten plötzlich Däumchen drehen. Die Vorpommern ließen nämlich keine aufgemöbelten Autos mehr lackieren, sondern holten sich „Wagen von drüben“. Also prägte Firma Leschitzki im eigenen Wohnwagen, vor der Zulassungsstelle postiert, neue Kennzeichen für alte Westautos. Währenddessen flocht der Ölheizungsvertreter Heinz Lobach fundamentale Beziehungsfäden fürs heutige Familienunternehmen. Dessen Schwager hatte doch in Norderstedt ein BMW-Autohaus und der schuf die Verbindung zur Münchener Autoschmiede. War schon immer gut, jemanden zu kennen, der jemanden kennt. Telefonate, Gespräche, Briefe.


Sommer 1994 - Winfried und Barbara Leschitzki mit ihrem Team vor dem Betrieb in Hinrichshagen

Der Nervenkrieg dauerte, bis der Hannoveranische Gebietsleiter Ehnert, Winfried Leschitzki als BMW-Händler begrüßte! Im Oktober 1990 rollte der erste BMW, ein schwarzer 316i, vor die Hinrichshäger Werkstatt. Am 11. Juni 1994, als Leschitzki an der Greifswalder Automeile sein Autohaus eröffnete, stand die gesamte BMW-Flotte im Angebot.
Winfried Leschitzki rückblickend: „Meine Familie ist mit mir einen nicht immer leichten Weg gegangen. Und ihr danke ich heute, aber ebenso meinen engagierten Mitarbeitern und vor allem unseren anspruchsvollen, treuen Kunden!“

























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