Radwechsel ist angesagt

Der heiße, trockene Sommer 2018 ist Geschichte! Bald fegen Herbstwinde nasses Laub über die Straßen und die Wetterfrösche verkünden Kaltluft. Mancher Autofahrer, der mit Ganzjahresreifen fährt, tangiert dies kaum, Experten hingegen wissen, dass diese Pneus, was Haftung und Bremsverhalten anlangt, keinesfalls mit M+S-Reifen vergleichbar sind. 

„Die hochqualitativen Winterreifen, die wir in unserer Werkstatt montieren“, versichert Detlef Prill, Mitarbeiter für Teile & Zubehör im Autohaus Leschitzki, „sind unverkennbar mit einem M+S- bzw. Schneekristall-Symbol auf den Seitenflächen gekennzeichnet. Deren Materialmischung und Profil gewährleisten bei Temperaturen bereits unter acht Grad Celsius, insbesondere bei Schnee und Glätte, den nötigen Gripp und damit höhere Fahrsicherheit.“ Wer sich also Mühe und schmutzige Hände ersparen will, lässt die Winterräder von Profis wechseln. Vom 1. Oktober bis zum 30. November 2018 bietet das Haus die speziellen Räderwechseltage, jeweils montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr an. Anmeldung und Terminvergabe telefonisch unter 0 38 34 – 5 71 80 oder auf der Website www.leschitzki.de mit den Links Online-Terminvergaben info@bmw-service-leschitzki.de. Telefonisch nehmen unter 0 38 34 – 5 71 80. Die freundlichen und kompetenten Service-Assistentinnen nehmen die Kundenwünsche gerne entgegen.

  Serviceberater und Werkstattmeister Jürgen Steinbiß: „Wir messen die Profiltiefe, checken den Reifenzustand, überprüfen und optimieren den notwendigen Reifendruck und gewährleisten durch Auswuchten einen tadellosen Rundlauf der Räder! Bei Verschleiß raten wir zu einem Neukauf!” Gegebenenfalls stehen im Autosalon des Hauses Leschitzki diverse Kompletträder zu Auswahl. Da gilt es schnell zuzugreifen. Übrigens, noch komfortabler rollt das Prozedere für die Kunden ab, die bereits im Frühjahr ihre Winterräder im Autohaus Leschitzki nach intensiver Rad- und Felgenreinigung in Greifswalds einzigartiger Radwaschanlage reinigen und im wohltemperierten Reifenlager einlagern ließen.

Es ist kein Geheimnis, dass Autofahrer, die unterhalb der Sieben-Grad-Marke mit Sommerreifen unterwegs sind und einen Unfall bauen, gemäß Gerichtsurteile grob fahrlässig handeln. Die Vollkaskoversicherer reiben sich dann die Hände, denn die Schadenserstattung am Sommerbereiften Fahrzeug entfällt für sie!

 Die versierten Serviceteams des Autohauses Leschitzki stehen zum Radwechsel bereit.

Angebot für Studenten: Wintercheck 25 Euro (Check aller sicherheitsrelevanten Bauteile, kostenloser Lichttest, zzgl. Auffüllen von Flüssigkeiten).

Angebot für Fahrer mit Fremdmarken: Räderwechsel mit Reifencheck und Auswuchten für nur 59 Euro. Wintercheck 25 Euro (Check aller sicherheitsrelevanten Bauteile, kostenloser Lichttest, zzgl. Auffüllen von Flüssigkeiten).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrbericht: BMW i3 mit eDrive

Unterwegs mit einem dynamischen Leisetreter

Glück muss der Mensch haben. Es bewegte mich schon eine ganze Weile, eine Testfahrt mit dem BMW i3 zu unternehmen, der an der hauseigenen E-Tankstelle bei Leschitzki steht. Zumindest hin und wieder steht er dort. Der i3 dient eben nicht nur als Vorführ- sondern auch als Service-Ersatzwagen. Und er ist bei den Kunden des Autohauses offensichtlich heiß begehrt. Überraschend bot Service-Assistentin Alexandra Fitz einen freien Termin.

Erster Eindruck: Wie bei BMW gewohnt, alles vom Feinsten mit bester Verarbeitungsqualität, ausgezeichneter Passform der Leichtbausitze, griffigem Multifunktionslenkrad und knuffigem Schalthebel, Verzeihung, Fahrtregler.

Hinter dem Lenkrad, im auffallend aufgeräumten, nahezu spartanisch anmutenden, aber hochmodern gestylten Cockpit dominieren eine flache Radiokonsole und zwei ungewöhnlich große Displays, auf denen sehr übersichtlich und gut ablesbar u.a. Batterieladezustand, Geschwindigkeit, Reifendruck und Außentemperatur (heute 32,9 Grad im Schatten) angezeigt werden, ferner Infos des Bordcomputers und Navigationssystems, der Betriebsanleitung und was man noch so wissen muss. Die Bedienung erfolgt mit dem BMW-typischen iDrive. Der Blick richtet sich natürlich auf die Reichweitenanzeige, die normalerweise bei vollgeladenen Akkus mindestens mit 220 bis 300 km (je nach Fahrweise) angegeben wird.

Momentan stehen 228 km zu Buche, was nicht nur für die Testfahrt, sondern beispielsweise auch Pendlern aus dem näheren und weiteren Umland ausreichend sein sollte. Aber hineinsetzen und das automobile Schmuckstück einfach so starten, geht nicht. Auf dem knuffigen Schalthebel, Verzeihung, Fahrtregler, die Startertaste vorsichtig angetippt, da kommen die Infos über die Fahrtrichtungen. Vorwärts eingelegt, auf die Gaspedale getreten und – ich hechte mit dem Wagen auf die Automeile. Schrecksekunde. Fuß vom Gaspedal. Abrupt steht der Wagen. Oh Mann, hier ist Feinfühligkeit angesagt. Die ersten Stadtkilometer mit dem Leisetreter mahnen zur Vorsicht vor erschrockenen Fußgängern und rasanten, spontan richtungswechselnden Pedalrittern. Blicke aufs digitale Tacho mahnen zudem zur Ruhe. Bei völlig ungewohnt lautlosen 60, 70 Sachen droht denn doch schon mal die Gefahr eines Passfotos.

 Durch den umweltschonenden E-Antrieb ist der BMW i3 zwar ein ausgesprochenes Citymobil – was kümmern mich da Umweltzonen und Fahrverbote. Eher schon die nächste „E-Zapfsäule“. Unser Küstenland hat bereits 79 Ladestationen für Elektroautos, darunter Greifswald mit dem Autohaus Leschitzki sieben, Rostock zehn, Usedoms Badeorte bieten zahlreiche Stationen bis hin zu dem kleinen Urlauberdorf Quilitz am Peenestrom (derzeit außer Betrieb). Mit Stand 3. Juli d.J. besagt die Statistik, hat Deutschland immerhin rund 10.300 Ladestationen.

Auf der Umgehungsstraße entfaltet der i3 seine volle Dynamik – nach geschätzten 40 Metern zeigt das Tacho Hundert. Bei dieser atemberaubenden Beschleunigung verstehe ich nun, was „BMW EfficientDynamics Technologie“ heißt.  Das Lenkverhalten ist spontan, wie alles an diesem Wagen. Auch wenn dem i3 verstellbare Dämpfer fehlen, ist der Komfort keinesfalls eingeschränkt. Er ist zwar straff gefedert, dennoch komfortabel abgestimmt und liegt wie ein Brett auf der Straße! Auf der A20 lasse ich dem Wagen freien Lauf und ein unvergleichbares Fahrerlebnis beginnt. Im Wagen sind lediglich Abroll-, aber keinerlei Windgeräusche vernehmbar. Knapp 150 km/h liegen an. Allerdings verringert sich bei dem Tempo die Reichweite schnell von eben 200 auf 170 km. Doch Klimaanlage und Radio bleiben in Aktion. Das ist Fahrspaß pur! Und ich kann die Kunden des Autohauses Leschitzki verstehen, warum nicht wenige den i3 als Service-Ersatzwagen den bereitstehenden Benzinern und Diesel-BMW vorziehen. Auch kaufen? Die Verkaufsberater des Autohauses Leschitzki können von wachsendem Interesse der Kunden berichten.

Wurden im Vorjahr in Deutschland insgesamt 25.056 Elektroautos neu zugelassen, mit 11,64 Prozent Marktanteil des BMW i3, sind es in der ersten Jahreshälfte 2018 bereits 17.234 Neuzulassungen. Bis Juni 2018 entfielen auf den i3 laut Kraftfahrt-Bundesamt 1.751 Einheiten. Anfang 2018 ist der Bestand an Elektroautos weltweit auf 3.2 Mio. gestiegen, wobei China mit 1,2 Millionen E-Autos den Löwenanteil verbucht. Immerhin, BMW verkaufte 2017 über 100.000 Elektro-Autos, mehrheitlich des Modells i3 sowie des Hybridfahrzeugs BMW 2er Active Tourer. Wie aus der Münchner Autoschmiede zu vernehmen ist, sollen bis 2025 etwa 25 E-Modelle auf die Räder gestellt werden. Soweit mal zu den Statistiken und Zahlen.

Also, vom Kaufpreis mal abgesehen, dürfte der BMW i3 wohl zuerst seine urbane, umweltfreundliche Mobilität für Stadtmenschen ausspielen und für Pendler bei komfortablen, durch mehr oder weniger weitreichende Überlandfahrten sich finanziell rechnen…

Die Testfahrt geht vor dem Autohaus Leschitzki buchstäblich zu schnell zu Ende. Sicher dank Rückwärtskamera an der E-Tanksäule eingeparkt, Tankdeckel auf, Stecker fürs Ladegerät rein und das „Auftanken“ beginnt. Was mir bleibt, ist der nachhaltige Eindruck von einem dynamischen BMW, mit dem ich einen Tag lang die automobile Zukunft hautnah gespürt habe