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Auszubildende im Autohaus Leschitzki 2018

Veröffentlicht von: M. Ziel | am: 19. Oktober 2018

Zielstrebig auf dem Weg in die Zukunft

Im Laufe des dreißigjährigen Bestehens hat sich das Autohaus Leschitzki durch zuverlässige Leistungen und ausgezeichneten Service einen guten Ruf bei seinen Kunden und Geschäftspartnern erarbeitet. „Gemeinsam mit einem bleibend engagierten, fachlich versierten Team behalten wir dabei aber auch stets die notwendige Ausbildung von Berufsnachwuchs im Auge“, betont Madeleine Leschitzki. In der Folge erlangten viele junge Leute aus Greifswald und Umgebung in dem Haus eine fundierte Ausbildung und sicherten sich damit ihre Zukunft.

Wer derzeit in den Medien die Klagen verschiedenster Gewerbe unseres Landes verfolgt, sollte meinen, dass es Schulabgängern bzw. Jugendlichen problemlos gelingt, eine Lehrstelle zu finden. Die Praxis indes erweist sich mitunter recht widersprüchlich.

Am Service-Counter des Autohauses Leschitzki berichtet die Auszubildende Jennifer Trembacz (22) von ihren Erfahrungen. „Leider schaffte ich die Ausbildung zur Steuerfachangestellten nicht und hatte wenig Kontakt zur Außenwelt. Also wollte bzw. musste ich mich umorientieren.“ Auf 25 Bewerbungen erhielt sie lediglich drei Antworten. „In Eigeninitiative“, sprich ohne Mithilfe der Bundesagentur für Arbeit, „schrieb ich auch an das Autohaus Leschitzki und bekam eine Einladung zum Probearbeiten.“ Dem ging sie mit gemischten Gefühlen und geringen Erwartungen entgegen. „Das Gespräch mit Madeleine Leschitzki, nunmehr meiner Chefin, war angenehm, informativ, aufschlußreich und ich wußte sofort, das ist es!“ Fazit von Jennifer Trembacz nach drei Monaten: „Die Tätigkeit im Servicebereich des Autohauses ist abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Die Kundenbetreung macht mir Spaß und das Team nahm mich freundlich auf.“ Aktuell durfte die künftige Kauffrau für Büromanagement Dank ihrer Vorbildung sogar ein Lehrjahr überspringen.

Was die Erfahrungen bei Bewerbungen anlangt, kann auch Hanna Mrozinski (17) ein Lied singen. Mit rund 40 Briefen an mittelständische Firmen in Mecklenburg-Vorpommern bis hin nach Hamburg bewarb sie sich um eine Ausbildung. Unter den knapp zwanzig Antworten fand sie vom Autohaus Leschitzki die Einladung zu einem Probetag. Der festigte ihren Berufswunsch. Als aber weiter keine Reaktion erfolgte, rief Hanna kurzerhand die Chefin des Autohauses Leschitzki an. Und, obwohl der Ausbildungsplatz im Servicebereich inzwischen besetzt war, gab‘s überraschend ein Angebot. Nach einer Woche auf Probe hielt die Siebzehnjährige den Ausbildungsvertrag in den Händen. „Mein Start in die Ausbildung begann im Lager bzw. Teilevertrieb, jetzt bin ich zwischendurch im Service.” Und das mache ihr Spaß, sagt  Hanna Mrozinski, die ebenfalls künftige Kauffrau für Büromanagement.

Unvergleichlichen Benzinduft roch Marvin Wittnebel (18) schon während der Schulpraktika in fünf Autohäusern Greifswalds und Umgebung. „Für mich stand danach fest, du wirst Kfz-Mechatroniker und bewarb mich hier im Autohaus Leschitzki.“ In der Probezeit war für Marvin das Team und Arbeitsklima entscheidend. Fazit nach zwei Monaten in der Ausbildung: „Meine Erwartungen erfüllen sich, werden sogar übertroffen.“ Nicht unwichtig für ihn dabei, dass er sich mit seinem Vorarbeiter Kevin Sadewasser bestens versteht! „Der absolvierte ja auch hier bei Leschitzki seine Ausbildung zum Mechatroniker.“ Servicemeister Ronny Weigelt kurz über Marvin: „Der ist gut, der Junge. Der macht seinen Weg!“ Marvin Wittnebels Wegeziel? „Meister des Kfz-Handwerks!“

Marvins Kollege Mathias Zettwitz (21), künftiger Kfz-Mechatroniker und bereits im dritten Lehrjahr, schlug zuvor einen anderen Ausbildungsweg ein: Kaufmann im Einzelhandel. „Aber das war nicht mein Ding. Zu viele Leute um mich herum, an der Kasse sitzen, kassieren, nee!“ Der Vater einer Bekannten, ein Kfz-Mechaniker, sah wie der Weitenhäger Mathias an seiner Schwalbe schraubte und gab ihm den Tip, sich doch in Greifswalds Autohäusern zu bewerben. Gesagt, getan. Nach drei Monaten Probezeit im Autohaus Leschitzki war der Lehrvertrag gesichert – das war geschafft. Nicht unerheblich dabei auch für den Umsteiger Mathias Zettwitz, dass er sich in dem kleinen Team wohl fühlt und, wie er betont, ihm „die Arbeit total Spaß macht!“ Seine Zukunftspläne? „Erst mal ein guter Kfz-Mechatroniker werden. Später vielleicht noch Meister.“

Dann ist da der fünfte „Azubi“ bei Leschitzki im Bunde, Jakob Juhnke (19) aus Klein Zastrow, seit 2016 Kfz-Mechatroniker in der Ausbildung. Viele Worte sind nicht seine Sache, eher die praktische Arbeit. Und die erfüllt ihn, versichert er. Alle Wünsche und Vorstellungen, die er von diesem Beruf hatte, bestätigen sich eben tagtäglich. Letztlich auch, weil ihn alle im Team unterstützen! Sein Vorarbeiter, Kfz-Mechaniker Frank Masurowski macht ebenso wenig Worte: „Jakob? Der ist top!“ Und Jakobs Ziel? „Meister!“

Bleibt schließlich noch Jason Wybranietz (17), der Greifswalder steht noch am Start des Weges. Auch Jason nutzte die Schulpraktika und sah sich in Autowerkstätten um. Er schrieb daraufhin zwar fünf Bewerbungen, gab aber nur eine im Lack-Center, dem Betriebsteil des Autohauses Leschitzki, ab. Nach zwei Probetagen bekam er im August d.J. einen Lehrvertrag und stellt sich jetzt unter Beweis.  „Ich möchte auf alle Fälle Fahrzeuglackierer werden.“ Ob Jason das gelingt? „Ich gebe mir Mühe und habe ein gutes Gefühl, dass es was wird!“

Lehrjahre sind keine Herrenjahre, weiß der Volksmund. Gewiß liegen nicht nur Rosenblätter auf dem Weg eines Auszubildenden, aber mit Dante Alighieri, dem Verfasser der Göttlichen Komödie gesagt: „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an und handelt!“