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Service-Spezial: Marderabwehr mit Ultraschall und Hochspannung

Veröffentlicht von: M. Ziel | am: 04. Juni 2018

Ist er nicht spaßig anzusehen, der kleine, possierliche Steinmarder? Das dämmerungs- und Nacht-aktive Raubtierchen, auch Hausmarder genannt, ist in Mitteleuropa die häufigste Art – und mehr denn je in unserer Nähe. Ein Blick auf Motorhauben, Autodächern bis hinter zu den Kofferklappen reicht. Da hört der Spaß auf. Diese einzelgängerischen Tiere markieren vehement ihre Reviergrenzen. Dazu gehört eben auch, dass sie häufig mit dem Sekret ihrer Analdrüsen, mit Urin und Kot rund um die Antennen insbesondere Autodächer verschandeln!

Lackspezialist Reinhard Leschitzki hält bei der Spurenbeseitigung inne und meint: „Krallen und feine Sandkörner der Sprung- und Schlammspuren sind alles andere als lackfreundlich!“ Beim Autobesitzer dürften die nicht gerade zu einer tiefen Tierfreundschaft beitragen, lacht er.

Noch anziehender für Steinmarder sind bekanntlich die Motorräume. Da gibt’s so herrliche Ecken zum kuscheln in der Dämmmatte, wohl buchstäblich schmackhafte Gummischläuche und farbenfrohe Kabel. „Allerdings, sind Zündkabel, Benzin- und Bremsschläuche oder Hydraulikleitungen angefressen, zumeist sogar unbemerkt, kann es sehr teuer werden“, weiß Kfz-Mechaniker Ronny Weigler, Servicetechniker/Serviceberater im Autohaus Leschitzki. „Da dürfte schließlich ein Werkstattbesuch schon mal mit ein paar hundert Euro zu Buche stehen.“

 Versicherungsexperte Marko Mehl  im Autohaus Leschitzki: „Wer in einer Gegend mit hohem Marderbestand lebt, sollte unbedingt darauf achten, dass seine Kfz-Versicherung bei direkten Marderschäden auch die indirekten Schäden miteinschließt.“

Kürzlich bemerkte eine Kundin während der Fahrt auf der B96 aufsteigenden Rauch aus dem Motorraum. „Der Wagen wurde schließlich zu uns in die Werkstatt geschleppt“, so der Marko Mehl. „Durch Marderbiss an den Kühlwasserleitungen lief unbemerkt das Kühlwasser aus und letzten Endes der Motor fest. Der musste schließlich komplett ausgetauscht werden. Ein teurer Spaß.“

Diesen geselligen Tierchen darf man kein Leid zufügen, jedoch vertreiben. Was also tun, fragt sich der Autobesitzer. Hundehaare in den Motorraum hängen? Eines von zahlreich angebotenen, nicht immer wirksamen Anti Mardersprays versprühen? Maschendraht zwischen die Vorderräder legen?

Serviceberater Weigler überprüft den Einbau einer Marder-Schock Profi und sagt: „Ein Gerät mit Ultraschall und Hochspannung ist eher wirksam, Steinmardern den Appetit am Auto gründlich zu verderben. Die Tiere kommen nur von unten in den Motorraum und müssen also auch dort gestoppt werden.“ Einfache, aber nicht immer wirksame elektronische Abwehrsysteme sind bereits ab 15 Euro im Angebot. Indes Erfahrungen zeigen, dass sich die Marder sehr schnell an deren monotone Pieptöne gewöhnen.  „Wir bauen wirkungsvolle und bewährte, spritzwassergeschützte Marken-Anlagen mit innovativer Technik ein“, versichert Serviceberater Ronny Weigler. Während er mit Mechatroniker Kevin Sadewasser über den optimalen Einbau einer Mardersicher Mobil MS12V von AutoStyline Seehase in einem BMW berät, zeigt er auf mehrere Hochspannungs-Kontaktplatten: “Zusammen mit wechselndem Ultraschall und LED-Blitzen dürfte die Anlage wirksam Marderverbiss verhindern!“

Dem Einbau eines solchen Marderschocks geht eine gründliche Motorwäsche mit anschließendem Duftmarkenentferner voraus. „Natürlich bedeutet die Montage eines Marderabwehrsystems für den Kunden zunächst Kosten in Höhe von 250 Euro,“ so Service-Berater Weigler im Autohaus Leschitzki, „diese sind doch weitaus geringer, als ein teurer Austauschmotor, der mehrere Tausend Euro kostet! Sehr gerne kann mit uns ein Beratungstermin vereinbart werden. Wir benötigen für die Bereitstellung der Ersatzteile circa eine Woche und dann zwei Stunden für den Einbau.“

Wurde Ihr Interesse geweckt, dann freuen sich die Mitarbeiter des Autohauses Leschitzki auf einen Beratungs- und Servicebesuch.